Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat mehr Engagement zur Bewahrung der Artenvielfalt gefordert. Bei einem internationalen Ministertreffen zur biologischen Vielfalt in Genf betonte Röttgen, Bereitschaft zum Handeln “auf höchster politischer Ebene” sei notwendig, um die “notwendige Trendwende zur Bekämpfung des weltweiten Biodiversitätsverlustes zu schaffen”. Die Schweiz hatte zu der informellen Ministerkonferenz der UN-Biodiversitätskonvention (CBD) eingeladen. Deutschland hat derzeit die CBD-Präsidentschaft inne. (weiterlesen…)
Bundesumweltminister fordert stärkeren Artenvielfaltschutz
FCKW-Verbot lässt Ozon-Schicht wieder wachsen
Das 1987 international ausgesprochene Verbot von umweltschädlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) lässt die Ozonschicht in 20 Kilometer Höhe laut Wissenschaftlern an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich wieder wachsen. Dies berichtet “Spiegel online” unter Berufung auf die Studie, die in dem Fachmagazin “Atmospheric Chemistry and Physics Discussions” veröffentlicht wurde. FCKW wurden früher als Kältemittel in Kühlschränken sowie als Treibgas für Sprühdosen und als Reinigungs- und Lösungsmittel eingesetzt. (weiterlesen…)
Die 75-Watt-Glühlampe verschwindet aus dem Handel
Ab heute verschwinden 75-Watt-Glühlampen aus dem Handel. Das sieht die zweite Stufe einer EU-Verordnung vor, nach der die herkömmliche Glühbirne bis 2012 schrittweise vom Markt genommen wird. Vor einem Jahr wurden bereits alle 100-Watt-Glühlampen ausgelistet, die als besonders große Stromfresser gelten. Im nächsten Jahr kommt das Aus für die 60-Watt-Birne. Alternativ sollen Verbraucher Energiesparlampen kaufen. (weiterlesen…)
UN-Expertengremium empfiehlt Umbau des Weltklimarats
Der wegen einer Pannenserie um fehlerhafte Daten in die Kritik geratene Weltklimarat (IPCC) soll umfassend reformiert werden, um Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit auszuräumen. Ein in New York vorgelegter Bericht einer von der UNO eingesetzten Expertenkommission kommt zu dem Schluss, dass eine “fundamentale Reform” des IPCC nötig sei, um seine wissenschaftlichen Standards und die Organisationsstruktur zu stärken. (weiterlesen…)
China will bei Hausbau deutsche Energiestandards übernehmen
China will einem Medienbericht zufolge künftig für den Bau neuer Gebäude deutsche Energiestandards ansetzen. Das Magazin “Spiegel” berichtet, das Bauministerium in Peking habe die Deutsche Energie-Agentur (Dena) beauftragt, ein Regelwerk vorzulegen, mit dem chinesische Investoren und Baufirmen auf Energiesparen, Wärmedämmung und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen verpflichtet werden sollen. Damit wolle China seinen schnell wachsenden Energieverbrauch und CO2-Ausstoß drosseln. Bislang orientiert sich Peking demnach an den weniger strengen US-Standards. (weiterlesen…)
Desertec beklagt mangelnde Unterstützung der Bundesregierung
Die Wüstenstrom-Initiative Desertec hat sich über zu wenig Unterstützung der Bundesregierung beklagt. Deutschland drohe seine Vorreiterrolle bei dem Projekt zu verlieren, schrieb Desertec-Chef Paul van Son nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), mehrere Bundesminister und Konzernchefs. Demnach kritisierte van Son, dass sich der Nationale Aktionsplan für erneuerbare Energie “leider eher zurückhaltend” zu Desertec äußere. Van Son nannte es deshalb “unbedingt erforderlich”, Desertec in das für September erwartete Energiekonzept 2050 einzubinden. (weiterlesen…)
Röttgen krtisiert Kürzung von Geldern für Gebäudesanierung
Um die Kürzungen beim staatlichen Programm zur Förderung der Energiesanierung von Wohnhäusern ist ein Streit in der Bundesregierung entbrannt. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hält die von Bauminister Peter Ramsauer (CSU) geplanten Streichungen für unvereinbar mit den Klimazielen der Bundesregierung, wie die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” berichtete. Ramsauer will das Programm von 1,35 Milliarden Euro im laufenden Jahr auf nur noch 436 Millionen Euro im kommenden Jahr zurückfahren. (weiterlesen…)
Japanische Hersteller bauen weiter umweltfreundlichste Autos
Toyota baut nach einer Studie des Verkehrsclub Deutschlands (VCD) weiterhin die umweltfreundlichsten Autos. Die Hybrid-Modelle des Kleinwagen Auris und des Familienautos Prius belegen in der aktuellen Auto-Umweltliste gleichauf den ersten Platz, wie der VCD mitteilte. Auch Volkswagen punktete mit seinen hauseigenen Spritspar-Antrieben. (weiterlesen…)
Japans Hersteller bauen weiter umweltfreundlichste Autos
Toyota baut nach einer Studie des Verkehrsclub Deutschlands (VCD) weiter die umweltfreundlichsten Autos. Die Hybrid-Modelle des Kleinwagen Toyota Auris und des Familienautos Toyota Prius belegen in der aktuellen Auto-Umweltliste die beiden vorderen Plätze, teilte der VCD, der sich als umweltorientierter Automobilclub versteht, mit. Andere Hersteller wie Volkswagen holen mit Energiespar-Modellen allerdings auf. (weiterlesen…)
Grüne werfen Regierung Versäumnisse beim Klimaschutz vor
Die Grünen werfen der schwarz-gelben Bundesregierung schwere Versäumnisse beim Klimaschutz vor. Fraktionschef Jürgen Trittin beklagte im Deutschlandradio Kultur eine “Rolle rückwärts” beim Klimaschutz in Deutschland und Europa. Das ursprünglich angestrebte Ziel der EU-Kommission, den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid bis 2020 um 30 Prozent zu reduzieren, sei von der derzeitigen Bundesregierung torpediert worden. “Als sie die 30 Prozent verbindlich festschreiben wollten, da ist die Kommission ausgebremst worden, eben gerade von Deutschland”, sagte Trittin. (weiterlesen…)





